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Auswirkungen
Seit Juli 2023 wirkt sich das Bestellerprinzip in Österreich deutlich auf die Maklerprovision aus: Die Partei, die den Makler zuerst beauftragt, trägt die Kosten für die Provision. In den meisten Fällen sind das die Vermieter, wodurch Mieter bei der Wohnungssuche in der Regel keine Maklerprovision mehr zahlen müssen.
Auswirkung
Das Bestellerprinzip, das in Österreich seit dem 1. Juli 2023 gilt, hat die Regelung bei der Zahlung der Maklerprovision bei Mietwohnungen grundlegend verändert. Nach dem neuen Gesetz zahlt grundsätzlich die Partei die Maklerprovision, die den Makler zuerst beauftragt hat. In der Praxis ist das in den meisten Fällen der Vermieter, sodass Mieter bei der Wohnungssuche von dieser Provision befreit sind.
Diese Gesetzesänderung zielt vorrangig darauf ab, Mieter finanziell zu entlasten und das Wohnungsangebot für einkommensschwächere Haushalte sowie junge Menschen besser zugänglich zu machen. Vor Einführung des Bestellerprinzips mussten Mieter oft die gesamte Provision übernehmen, auch wenn sie den Makler nicht beauftragt hatten. Das führte zu erheblichen zusätzlichen Kosten bei der Wohnungssuche.
Allerdings zeigen erste Auswirkungen auf den Mietmarkt, insbesondere in Städten wie Wien, dass das Bestellerprinzip auch Herausforderungen mit sich bringt. Studien und Marktbeobachtungen weisen auf einen Rückgang des Angebots an Mietwohnungen in Online-Portalen hin, da Vermieter verstärkt auf eigene Vermarktung oder direkte Vermietungen setzen, um Kosten zu sparen. Dadurch könnte die Transparenz und das Angebot für Mieter eingeschränkt sein.
Darüber hinaus warnen Experten vor indirekten Kostensteigerungen. Vermieter könnten die durch das Bestellerprinzip ersparten Maklerkosten durch höhere Mieten oder andere Nebenkosten an die Mieter weitergeben.
Das Bestellerprinzip wurde auch in Deutschland bereits 2015 eingeführt. Dort führte die Regelung ähnlich zu einer Reduktion von Mietwohnungen, die über Makler angeboten werden, was die Suche für Mieter erschwerte. Österreich steht vor der Aufgabe, diese Auswirkungen durch parlamentarische Evaluationen künftig eng zu beobachten, um die Balance zwischen Mieterentlastung und Marktangebot zu gewährleisten.
Insgesamt bringt das Bestellerprinzip für Mieter eine wichtige finanzielle Entlastung, fordert aber von allen Beteiligten am Mietmarkt neue Anpassungen und mitunter Kompromisse. Als erfahrener Immobilienmakler stehe ich Ihnen gerne beratend zur Seite, um die Herausforderungen und Chancen rund um das Bestellerprinzip optimal zu meistern.
Sie haben Fragen zu dem Bestellerprinzip in Österreich? Gerne stehe ich Ihnen als erfahrener Immobilienmakler zu Verfügung und unterstütze Sie bei Ihren Anliegen.
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